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Autor Thema: Konzertbericht: Norland Wind  (Gelesen 6878 mal)
Unkas
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« am: Fr, 22. April 2011, 23:42 »

Norland Wind

Kerstin Blodig (vocals, guitar, bouzouki, bodhrán),
Angelika Nielsen (fiddle, viola, vocals),
Noel Duggan (vocals, guitar),
Henning Flintholm (keyboards, vocals),
Thomas Loefke (Celtic harp, vocals) und
Ian Melrose (vocals, guitar, flute)  zusammen auf einer Bühne –
das ist in der Tat Weltmusik und zwar vom Feinsten!

Diese 6 Musiker verstehen so genial viel von ihrem Fach, dass es einfach nur Spaß macht, ihnen sowohl zuzuhören als auch zuzusehen. Die zumeist sehr sanfte, dem Celtischen stilecht nachempfundene und zu Herzen gehende Musik ist Balsam für die Seele und herrlich schön.
Ich hatte die Ehre diese Ausnahmemusiker am 29.03.2011 in der Passionskirche in Berlin erleben zu dürfen. Zwar waren die Sitze in der für Konzerte extra umgebauten Kirche nicht entsprechend angepasst worden und somit sehr gewöhnungsbedürftig, aber es war dennoch ein Klanggenuss, der erahnen ließ, wie viel Mühe man sich beim Umbau mit der Akkustik gegeben hatte.
Durch das Programm führten mal die einen in ihren Bann ziehende Kerstin Blodig und mal der einfach nur unnachahmliche Thomas Loefke.
Unser Baldur kam extra aus Hamburg, um diesem einzigartigen Konzerterlebnis beizuwohnen und er bereute es wohl keine Minute des Abends.
Aufgezeichnet wurde das Klangerlebnis an diesem Abend von „Deutschlandradio Kultur“. Einen Zusammenschnitt mehrerer Konzerte gibt es dort am Ostermontag zwischen 4:30 und 6:00 Uhr (welch „unchristliche“ Zeit) sowie am 11.05. ab 20:03 Uhr zu hören.
Als ich Thomas im Anschluss an das Konzert fragte, ob es live übertragen oder aufgezeichnet wurde, meinte er im Brustton der Erleichterung: „Das wurde aufgezeichnet, sonst hätte ich ja noch mehr gezittert als jetzt schon!“
Einfach sympathisch dieser Mann und genial diese Band. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich einen Konzertbesuch nicht entgehen lassen!

Zum Reinhören:  http://www.norlandwind.eu/norlandwind.html

Mit besten Empfehlungen
Eure Unkas
« Letzte Änderung: Sa, 23. April 2011, 11:51 von Nimue » Gespeichert
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« Antworten #1 am: Sa, 23. April 2011, 12:11 »

Kann mich den Unkaseindrücken nur vollkommen anschließen.
Norlandwind sind mir vorher gar kein Begriff gewesen - außer von Unkas' Schwärmereien - aber ich bin halt mal mitgegangen.

Der erste Eindruck vor Ort war natürlich die Location. Wie schon berichtet, fand das Konzert in der Passionskirche Berlin statt. Diese Kirche ist ein wunderhübsches Backsteingebäude mit vier Ecktreppenhäusern im neoromanischen Stil (wenn man drinsteht, denkt man nich, dass die Kirche erst knapp 100 Jahre alt ist), herrlichen Bleiglasfenstern und einer gewaltigen Sternzeichenhalbmondlüsterkonstruktion im Mittelschiff (da hat Siemens mal was sinnvolles gestiftet^^), die echt Wahnsinn war...außerdem stehen natürlich diverse steinerne Gesellschafter auf hübschen Sockeln und das ein oder andere Zierelement (ich sag mal nur Treppengeländer im Jugendstil) findet sich in verborgenen kleinen Winkeln. Wer sich ein bisl belesen mag, kann ja hier mal gucken und dann weiterstöbern.
Ich muss aber zugeben, dass mir dieses Gebäude vermutlich so außerordentlich gefallen hat, weil sehr viel an Zisterzienserarchitektur erinnert (wer mich kennt, weiß, dass ich da ein ausgeprägtes Faible für habe) - sakrale Elemente, Gewölbe, Backstein, schmuckarme verputze Wände...Formensprache durch Stein und nicht durch Prunk halt...

Im Altarraum der recht kompakten Kirche war eine kleine Bühne platziert, auf der sich die 6 Musiker hübsch in Szene setzen ließen. Fürs Auge gabs echt genug zu bestaunen.

Musikalisch hat die Unkas ja eigentlich schon genug gesagt.
Ich - als Nichtfan - kann aber vielleicht weniger verklärt berichten *Unkas anstubs*.
Die Moderation des Programms war schön zwischen den einzelnen Künstlern aufgeteilt, wobei die Masse dann doch von der Dame in der Mitte (Kerstin Blodig) und dem sympathischen Harfenspieler Thomas Loefke absolviert wurde. Man darf sich dieses Konzert aber nicht als einseitige Darbietung an die Zuschauer vorstellen. Kleine erzählte Anekdoten, Entstehungsgeschichten zu den Liedern und auch verspielte Experimente mit der Technik haben das ganze sehr unverkrampft und herzlich wirken lassen. Man hat als Fachfremder wirklich den Eindruck bekommen, dass ihnen jedes Stück etwas bedeutet und nicht "einfach nur so" komponiert wurde bzw. vorgetragen wird.
Ich finde, dass das eigentlich der Hauptpunkt war, der diesen Abend so lohnenswert gemacht hat.

Einen guten Techniker am Mischpult zu haben, erwarte ich eigentlich von so einer großen Veranstaltung - trotzdem war es schön, dass da dann tatsächlich auch fähige Menschen zuständig waren und für sehr sehr gutes Klangtuning gesorgt haben.
Also ja...ich hab zwar nicht viel Neues gesagt, aber ich wollt nochmal bestätigen, dass es echt toll war  :-]
« Letzte Änderung: Sa, 23. April 2011, 12:18 von Nimue » Gespeichert

Auge um Auge bedeutet nur, dass die Welt erblindet.
Baldur
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Woow!


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« Antworten #2 am: Sa, 30. April 2011, 16:10 »

Jetzt habe ich auch mal die 2 Bilder hochgeladen vom Konzert. Wirklich seehr gelungen der ganze Abend, ich hoffe die Tour wird noch weiterhin sehr erfolgreich sein! Wenn sie in der Nähe sind, lasst es Euch nicht entgehen  ;-).

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Oh yes!
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