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Unsere Treffen von und für die Community


Ein- bis zweimal im Jahr machen sich die fröhlichen Gesellen auf, um zu einem lustigen, freundschaftlichen und abwechslungsreichen Treffen zusammenzukommen. Die Atmosphäre unter oftmals völlig Fremden ist immer wieder so harmonisch und schön, dass wir in den letzten Jahren vielleicht ein klein wenig süchtig nach diesen Live-Knuddel-Gelegenheiten geworden sind. Und natürlich wollen wir auch DICH noch infizieren.

Unsere angestammte Location für diese ausgelassenen und lebensbejahenden Veranstaltungen ist eine Jugendherberge im historischen Stadtkern von Mühlhausen - knapp neben dem echten geographischen Mittelpunkt Deutschlands gelegen ~ Das AntoniQ. Aber die zentrale Lage ist nur ein Grund für unsere Wiederholungstaten. Streng genommen müsste man nämlich eher von einem kleinen mittelalterlichen Dorf mit unendlich vielen Möglichkeiten zur Freizeitbetätigung sprechen.
An dieser Stelle seien mal ein paar Workshops aufgelistet, die wir in der Vergangenheit schon im AntoniQ abgehalten haben: Fechtkampf, historische Tänze, Korbflechten, Kettengeflechte hergestellen, selbstgemachte Badebomben, Musikworkshop, historische Klamottenfabrik, Brettchenweben, Bogenschießen, Gruselworkshop im Ruinenhaus, Lagerfeuer, Grillen in der Kirche, Brettspiele, Rollenspiel, Gesellschaftsspiele, Lebkuchenhausbau, Pralinen herstellen...naja, sollte für einen Einblick genügen. *g* Die Anlage hat einfach unglaubliches Potential. Zum Überblick über einen Teil des Geländes, seht ihr hier einen Lageplan über die Haupthäuser.
Die wahren Ausmaße kann man erst vor Ort wirklich begreifen.



Der Lageplan ist natürlich jetzt nicht sehr aussagekräftig und lässt nur wenig vom Charme der Anlage erahnen. Aber zu eurem Glück waren wir ja schon ein paar Mal dort und haben den ein oder anderen Schnappschuss gemacht.
Bisher gibt es auf dem Gelände zwei bezugsfähige Gruppenhäuser und ein paar weitere Schlafmöglichkeiten in der Priorei. Die beiden Häuser - Hauss Knorr und Haus Moritz - sind detailreich restauriert und in mehrere kleine Mehrbettzimmer unterteilt. Dazu gibt es voll ausgestattete Küchen und Gemeinschatsräume.
Die Häuser unterscheiden sich in der Art ihrer Sanitäranlagen. Während Haus Moritz über Gemeinschatfsbäder verfügt, ist in Haus Knorr jedes Zimmer mit einem seperaten Bad ausgestattet ->für uns der Grund, warum wir Haus Knorr buchen.


Hier mal ein Blick in ein Zimmerchen.
Natürlich, kein 5*-Hotel, aber alles da, was man in so ein paar Tagen benötigt.
Die Zimmer verfügen über massive Holzbetten (bis zum Dreistockbett im Turmzimmer), Tisch, Stühle, Regalschränke, Dusche, Waschbecken und WC.
Natürlich haben alle Zimmer ein Fensterchen, manche sind Rollstuhlgerecht (bitte explizit anfragen)und manche haben Doppelbetten - aber im Grunde sind sie alle gleich.
Genaue Lagepläne der einzelnen Zimmer (Grundriss)findet ihr im Forum in den Bettenbelegungsplänen des jeweiligen Treffens.
Außerdem könnt ihr hier mal einen Blick in unsere Phänomenale Küche werfen, die sehr dazu angetan ist, den bunten Haufen während der Treffen zu versorgen.


Ja, die Küche!
Wir sind als Gruppe bisher immer selbstversorgend gewesen - demnach hat dieser Raum große Bedeutung für uns.
Hier wurde schon so manche Köstlichkeit von Treffenteilnehmern gezaubert. Außerdem dient die Küche mit dem angegliederten Essbereich als zentraler Versammlungsraum, in dem sich wenigstens zum Frühstück alle mal begegnen. *g*
Aber man kann hier in den kälteren Jahreszeiten auch prima diverse Workshops abhalten - gerade solche Dinge wie Lebkuchenhausbau oder Pralinenherstellung passten natürlich gut. Aber die großen Tische eigenen sich auch bestens zum Ausbreiten von epischen Brett- und Kartenspielen.
Alles was noch mehr Raum braucht oder einfach mit anderen Kleingruppenaktivitäten kollidiert, kann entspannt in den großen Gemeinschaftsraum in der oberen Etage ausweichen. Wenn das Wetter wirklich mal richtig schlecht sein sollte, gibt es hier sehr viel freien Raum zur kreativen Entfaltung.
An dieser Stelle darf auch mal erwähnt werden, dass wir zum Haus-und Hofherren "Knut" inzwischen einen ganz lieben Kontakt und Draht haben, sodass uns sehr viele Dinge ermöglicht werden.
Eine weitere Räumlichkeit, die uns immer zur Verfügung steht, ist die Gewölbeanlage unter Haus Knorr. Einer dieser Gewölbekeller ist als Musikkeller ausgebaut und verfügt dauerhaft über ein Schlagzeug. Wem das immernoch nicht reicht, der kann sich in der Kirche austoben, die direkt vom Haus Knorr zu erreichen ist.


Der Garten!
Das AntoniQ behauptet - zu Recht - von sich, dass es ein ganzes mittelalterliches Dorf für seine Gäste bereithält. Und zu einem Dorf gehört nicht nur ein Brunnen, dessen Rand schon ganze Nächte durch als Sitzplatz dienen musste, und ein paar Fachwerkhäuschen. Nein - es braucht auch grün! Von diesem Grün gibt es inzwischen reichlich. Das Gelände wurde kürzlich um ein weiteres Grundstück erweitert, sodass es nun einen weiteren großen Garten hinter dem in der Übersichtsgrafik sichtbaren gibt. Außerdem gibt es lauschige Innenhöfe und Veranden, die bei gutem Wetter alle mitgenutzt werden können. Besonders am Herz lag uns noch immer der Lagerfeuerplatz im vorderen Garten, den wir bisher noch IMMER benutzt haben. Selbst wenn das eben Schneeschippen bedeutet hat.
Das Gelände des AntoniQ ist zu einem großen Teil von historischer Standtmauer begrenzt, was den Eindruck einer kleinen Zeitreise sicherlich etwas unterstreicht. Außerdem grenzen einige Wachtürme an das Grundstück. Wer die Mauer einmal besichtigen möchte, kann das als Gast des Hauses mit Preisvorteil tun.
Die Stadtmauer und die begrenzende Bebauung zur einzigen Zufahrtstraße hin, hält allen Lärm draußen und schottet das AntoniQ fast schon ein wenig ab, was gewiss maßgeblich zur besonderen Atmosphäre und dem Gefühl von "Unter-sich-sein" beiträgt.
Aber das alte Gemäuer hat Flair. Es gibt viele kleine Nischen und Winkel, die einfach mal zum gemütlichen Verweilen einladen. Orte, an denen man Träumen kann und die Hektik der Welt da draußen etwas vergisst. So wie Urlaub eben (auch) sein soll.


Was fehlt noch zum perfekten mittelalterlichen Ambiente?
Richtig: Tierchen!
Momentan gibt es im AntoniQ zwei lustige und zuweilen bissige Ponys, die tollkühn an den abendlichen Lagerfeuerveranstaltungen interessiert sind, eine Hauskatze (die nachts schonmal Zimmer 4 aufsucht und im Bett des armen Bewohners einzieht, aber dann gnädig ihren Schlafplatz teilt *g*) und ein ganzes Gehege voller Hasen, die gefräßig jeden Grashalm vernichten, der ihnen dargeboten wird.
Die jüngste Entwicklung hat dem AntoniQ einen Steinbackofen im Hof des Ruinenhauses und einen beheizbaren Freiluftbadezuber bescherrt. Da tun sich also schon neben den "normalen" reichlich weitere Möglichkeiten für künftige lustige Ideen auf. Die Treffen werden nur so gut, wie ihre Teilnehmer!!!

Ja, was bleibt am Ende zu sagen?
Diese Livetreffen sind uns sehr wichtig. Es dürfte keine bessere Möglichkeit geben, völlig verschiedene Menschen aus allen Ecken Deutschlands (und darüber hinaus) zusammenzubringen und einen ansprechenden, bezahlbaren, respektvollen und irgendwie familiären Rahmen für ein erholsames und fröhliches Kennenlernen zu schaffen. Viele von uns begleitet die Vorfreude auf die nächste Reise zum AntoniQ durchs Jahr. Und jedes Mal sehen wir andere, neue Gesichter, die sich rasend schnell aufgenommen fühlen und anschließend den "wir-wollen-wieder-kommen"Gedanken mit uns teilen.

Vielleicht könnt ihr nach diesen groben Informationen verstehen, warum es für uns solch ein Glückfall war, dass AntoniQ gefunden zu haben. Es passt zu uns, wie es nicht besser passen könnte.
Und vielleicht fragt ihr euch nun: "Und wie kann ich da mitmachen?". Das wäre großartig, denn dann hat dieser Text euch vom Zauber und Charme dieser Treffen überzeugen können oder euch neugierig gemacht. Die Organisation läuft über unser Orgateam (im Zweifelsfall einfach ne Mail an nimue[at]radio-legende[punkt]de) und wird ausschließlich über unser Forum betrieben. Dort könnt ihr über Workshops abstimmen, euch euren Schlafplatz im Wunschzimmer sichern, Essensvorschläge machen, euch natürlich anmelden usw.

Und natürlich: es kostet was. Wir buchen immer das ganze Haus Knorr für unsere Gruppe. Hinzu kommen die Kosten für diverse Mahlzeiten (ihr bekommt Vollverpflegung), die wir pro Kopf runterrechnen und im Vorfeld von allen Teilnehmern auf ein eigens dafür eingerichtetes Konto einzahlen lassen. Das funktioniert seit inzwischen 6 Treffen hervorragend. Wir vom Orgateam versuchen den organisatorischen und bürokratischen Aufwand so gering wie möglich für euch zu halten, das ganze aber trotzdem möglichst transparent zu gestalten.
Wir bereichern uns mit diesen Treffen in keiner Form! Es macht viel Arbeit, kostet viel Zeit, ist planungsintensiv und am Ende immer jede Mühe wert! Smilie by GreenSmilies.com

Geplante Treffen in der Zukunft sind:


Langes Treffen über den Tag der Einheit: 02.10.2014-05.10.2014 (Nr. 10)

XXL Treffen über den Jahreswechsel 2015/16: 29.12.2015-03.01.2016 (Nr. 11)


Stand: November 2013