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Autor Thema: Mittelalterliches Wortspiel  (Gelesen 5399 mal)
Drosselbart
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Pax optima rerum - Friede ist das höchste Gut


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« am: So, 30. Januar 2011, 11:41 »

Mir ist während des Lesens des Threads zur "Marktsprech" eine kleine Idee gekommen, die sich als Forenspiel bestimmt ganz gut umsetzen lässt: Der erste Poster nennt einen Begriff, den es im Mittelalter noch nicht. Derjenige, der darauf antowrtet schreibt ein altertümliches wirkendes Wort, dass den Gegenstand beschreibt.

Ein Beispiel aus der gängigen "Marktsprech":


Feuerzeug - Taschendrachen

Es wäre allerdings schön, wenn man nicht auf die "üblichen" Umschreibungen zurückgreift, wie im Beispiel sondern sich etwas lustiges eigenes ausdenkt.

Ich möchte mit Faxgerät den Anfang machen.

Edit: Hab den Titel mal geändert, er war wohl nicht sehr ansprechend.
« Letzte Änderung: Mo, 31. Januar 2011, 17:30 von Drosselbart » Gespeichert

winter is coming
TinaK.
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« Antworten #1 am: Sa, 05. März 2011, 14:20 »

Fernbrieftaube  :-)
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« Antworten #2 am: Di, 08. März 2011, 14:02 »

Ich möchte mit Faxgerät den Anfang machen.
Ich hab mir lange überlegt ob ich hier was antworten soll. Das hier ist genau der Grund, warum 'Marktsprech' so ein zweischneidiges Schwert ist, und ein gutes Beispiel, wie man es exatkt nicht benutzen sollte. Der unsegliche Taschendrachen hat sich auf LARPs als Bezeichnung für Feuerzeuge durchgesetzt, obwohl man sich genügen inGame Erklärungen dafür hätte ausdenken können, so man denn magiebegabt ist. Und alle 'mondänen' Raucher sind einfach zu faul gewesen, Streichhölzer zu benutzen. Ansonsten wird das Feuerzeug auf LARPs nur out Time verwendet und braucht demendsprechend keine in Game Bezeichnunge. Auf nem MA Markt muß ich auch nur außerhalb der 'Rolle' über das Ding reden und kann es gefälligst Feuerzeug nennen.

Das Faxgerät ist etwas, was nichtmal im geringsten irgendeinen auch nur winzigkleinen Berührungspunkt mit beiden Veranstaltungen hat. Daher ist eine Begriffsfindung ziemlich unsinnig. Ich weiß, daß das ganze hier nur als Spiel gemeint ist, aber erstens gibt es davon genug hier und zweitens zieht das die Diskussion um das eh schon umstrittene 'Marktsprech' komplett auf die falsche Seite. Tut mir leid, daß ich klugscheißen mußte...

Gruß
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« Antworten #3 am: Di, 25. Dezember 2018, 23:17 »

Ich will das hier mal aus der Versenkung holen.

Ich denke mal, es geht hier eher darum, dass heute übliche Begriffe so umschrieben werden, als würden sie in die Zeit des Mittelalters teleportiert und dort von seinem Finder benamt werden müssen.  XD Dies hat nix mit Realitäten zu tun.  :rolleyes:

So frag ich mal (der Einfachheit halber) nach einer passenden Umschreibung für das Portemonnaie.

(Der, der 'ne Umschreibung hat, fragt nach dem nächsten Begriff.)
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« Antworten #4 am: Do, 21. März 2019, 17:51 »

Also mir gefällt die Spielidee. Das muss soweit unten gewesen sein,
dass ich es seit meinem Einstieg 2015 nicht entdeckt hatte.

Zu Portemonnaie:
Man findet schon im Mittelalter den Begriff Geldkatze oder Geldbeutel.
Münzbeutel finde ich schön, da es ja kein Papiergeld gab.
Daher kommt auch der Begriff Beutelschneider,
was heute Taschendieb genannt wird.

Nebenbei bemerkt: Dass so eine Menge französisch-stämmiger
Begriffe für Alltagssachen in Berlin und Brandenburg verbreitet sind
und teilweise von dort aus auf das ganze Land übergeschwappt sind,
hat mir der hugenottischen Einwanderung ins Kurfürstentum Brandenburg
Ende des 17. Jhs. zu tun, nachdem Ludwig XIV. diese rausgeschmissen hat.
Jetzt durfte mal der Geschichtslehrer klugscheißen.  :-)

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