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Autor Thema: Kerzen gießen – ein erster Selbstversuch  (Gelesen 13035 mal)
Eiswoelfin
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~ nicht zu kuschelig ~


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« am: Mo, 14. November 2011, 23:51 »

Letztes – naja, eigentlich schon vorletztes Wochenende besuchten meine Eltern und ich einen recht künstlerisch geprägten Markt, auf dem alle möglichen Leute alles mögliche Kreative fertigten und feilboten. Dort sahen wir unter anderem einer Frau zu, die selber Kerzen rollte, nicht zog oder goß, sondern tatsächlich rollte. Es war schon faszinierend, sie dabei zu beobachten.
Auf dem Rückweg begann ich dann zu überlegen... Kerzen selber herstellen? Warum eigentlich nicht?! Vielleicht nicht gleich rollen, aber gießen dürfte doch nicht all zu schwierig zu bewerkstelligen sein.

Idee gedacht, Idee gefallen und an die Verwirklichung gesetzt.
Voller Tatendrang schwang ich mich an den Rechner, googelte mal hier und mal dort und sammelte bzw. bestellte alles Wichtige zusammen. Und Samstag abend hieß es dann: Feuer frei!
Das Ganze startete – wie ich nun einmal bin – nicht gerade koordiniert und zugegebenermaßen recht blauäugig... Aber who cares! Es war schließlich mein erster Versuch überhaupt  :pfeif:
Und das Resultat ist zwar schlechter als erhofft, aber immerhin besser als erwartet. Nicht schön aber selten  :lol:

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Doch nun zur Umsetzung:


Wie sah meine Zutatenliste aus?

  • Das Wichtigste ist selbstverständlich das Wachs (1)! Ich nahm Paraffin, weil es das Unkomplizierteste von allen Wachsarten ist.
  • Da ich die Kerzen nicht ziehen sondern gießen wollte, waren Gußformen (2) unabdingbar. Ich hatte es mir einfach gemacht und das Gesamtpaket bestellt, in dem die Gußformen gleich mit Dochte, Stäbchen (2) und Knete (3) geliefert wurde. Wozu die Knete gut ist erkläre ich im Folgenden.
  • Weil aber schlichte weiße Kerzen irgendwie langweilig sind, brauchte es natürlich verschiedene Farbpigmente (4) und – wer es mag – Duftöl (5). Vanille ist zwar nicht gerade mein Favorit, aber für den ersten Versuch genügte es mir vollauf.
  • Ansonsten sammelte ich noch einen großen Topf (6), ein paar kleinere Gläser (7) (es müssen keine Gläser sein, es funktioniert auch mit anderen, hitzebeständige Gefäßen, solange sie in den Topf passen) und ein Tablett (8) zusammen. Diese Dinge sollte aber nicht unbedingt aus dem Lieblingstopfset oder dem Sonntagsgeschirr bestehen, denn flüssiges Wachs tropft gern mal und das an Stellen, wo es bestimmt nicht hingehört.
  • Die Pipette (9) schlußendlich war dann eher optional. Laut Internet kann man damit hübsche Farbeffekte erzielen...Was mir leider nicht gänzlich gelang...


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Wie habe ich es angestellt?

  • Zuerst füllte ich die Paraffinpellets – pi*Daumen – in die Gläser ab, packte diese anschließend in den Topf und goß großzügig Wasser hinzu. Dann ließ ich das Wachs bei mittlerer Hitze gemütlich in seinem Wasserbad vor sich hin schmelzen. Ich denke aber, es darf auch gern etwas mehr Feuer sein, denn die Idealtemperatur des Wachses für die schönsten Ergebnisse liegt angeblich bei 70-80°C. Naja... das nächste Mal^^
  • WICHTIG!!! Es ist schlicht sicherer, das Wachs im Wasserbad zu schmelzen als direkt im Topf. Das Zeug ist bekanntlich gut brennbar und hat nebenbei den Hang, sich unter großer Hitze auch mal selbst in Flammen zu setzen.


  • Währenddessen kümmerte ich mich um das Präparieren der Gußformen.
  • Zuerst schnitt ich von einem der Stäbchen ein etwa 2cm langes Stück ab und knotete den Docht daran fest. Wobei ich einen kleinen Zipfel überstehen ließ, denn daran soll später die Kerze angezündet werden. Das andere Ende fädelte ich anschließend durch das Loch im Boden der Gußform und knotete es  dann an dem anderen Stäbchenstück fest, so daß der Docht leicht unter Spannung stand. Was für eine Frickelarbeit... *grummel*
  • Nachdem ich den Docht halbwegs mittig ausgerichtet hatte, verschloß ich das Loch an der Formunterseite zusätzlich mit der Knetmasse ab. Je nachdem welcher Anleitung man folgt, soll der Knoten allein schon genug abdichten, aber sicher ist besser.
  • Das Ganze wiederholte ich noch zweimal und plazierte dann die drei Formen aufrechtstehenderweise auf dem Tablett. Schließlich ist es wesentlich einfacher, das Tablett von möglichen Wachstropfen zu befreien als den Küchenschrank.


  • Als das Wachs sich schließlich verflüssigte, verfeinerte ich es in zwei Gläsern solange mit Bröckchen der Farbpigmente, bis mir die Intensität zusagte. In dem dritten Glas ließ ich das Wachs jedoch ungefärbt, da ich auch etwas zum "ausspülen" der Pippette brauchte. Mit kaltem Wasser erweist sich dieser Vorgang im Allgemeinen als weniger erfreulich  :rolleyes:
  • Nachdem alles soweit vorbereitet war, ging es endlich (!!!) an das eigentliche Gießen bzw. Tropfen. In der Hoffnung, solche Farbeffekte wie auf diversen Bilder im Internet hinzubekommen, vergewaltigte ich zunächst die Pipette. Irgendwann hatte ich jedoch ein Einsehen – als mir die Pipette verstopfte und meine Geduld mich verließ – und versuchte es mit schlichtem Gießen.


  • Bis zum letzten Tropfen in die Formen gedrängelt ließ ich das Wachs aushärten. Zuerst durfte es sich auf dem Küchenschrank gemütlich machen, später bibberte es tapfer im Kühlschrank (hatte ich schon erwähnt, daß meine Geduld mittlerweile gen 0 tendierte?! :daumendreh2:).
  • Der Vor- aber auch Nachteil an Wachs ist, daß es sich beim Abkühlen wieder zusammen zieht. So ist es ein leichtes, die fertige Kerze später aus der Form zu lösen. Doch gleichzeitig muß man aber immer wieder nachgießen, damit der Kerzenboden schlußendlich keinen tiefen Krater bildet. Das ist mir nämlich bei einer Kerze passiert...

« Letzte Änderung: Di, 15. November 2011, 00:17 von Aikosan » Gespeichert

Eiswoelfin
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« Antworten #1 am: Mo, 14. November 2011, 23:58 »

Das Ergebnis dieses gewachsten Abstechers ist... Naja, seht selbst:




Aber sie brennen sehr schön!



Der Rest der einen Kerze liegt schon wieder als Rohmaterial für neue Versuche im Karton :lol:
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Nimue
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« Antworten #2 am: Di, 15. November 2011, 10:42 »

Kurz vorweg: es hat unglaublichen viel Spaß gemacht deinen Beitrag zu lesen ^^ (soll ich dir n bisl Baldrian schicken? *fg* )

Ich hab noch nie Kerzen gegossen und kann überhaupt nicht beurteilen wie leicht oder knifflig das ist, aber ich muss sagen, dass mir deine Kerzen total gut gefallen.
Sind doch richtig hübsch geworden. Und gleich beim ersten Mal ein high-end-muster umzusetzen kann ich grundsätzlich SEHR gut nachempfinden^^, habe aber auch schon mehrfach spüren dürfen, dass es meist nicht gleich klappt. *hüstel*
Von daher: gaaaanz großes Lob an deine Testkünste, große Freude, dass du uns dran teilhaben lässt und noch größere Spannung, was deine weiteren Versuche so hervorbringen.  :thumbs1:


Tante Edit sagt: du hast noch über 1 Jahr Zeit um das so zu perfektionieren, dass es für nen Workshop reicht  XD XD XD Und den Jahreswechsel feiern wir dann alle mit unserem eigenen Kerzlein.

Tante Edit sagt auch noch: was hast du da eigentlich so für Materialkosten gehabt? Mein Gefühl sagt mir, dass es preislich bestimmt nicht mit Industriekerzen mithalten kann, aber was genau einen da erwartet, hab ich keine Ahnung...
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« Antworten #3 am: Di, 15. November 2011, 18:50 »

Hi Eiswoelfin,

deine Kezen gefallen mir  :thumbs1:  supergut. Als Teenie  habe ich auch mal Kerzen gegossen und auch modelliert   :daumendreh2:  ,aber da ich ausschließlich Wachsreste verwendet hatte, sahen alle irgendwie undefinierbar grau - bunt - schmuddelig aus, außer einer Rosenblüte die ich aus vorwiegend roten Wachsresten herstellte. Als Gußformen nahm ich Joghurtbecher und als Docht diente ein dicker Wollfaden.   :-]  Ich benutzte meine "  Kinderkochtöpfe " zum schmelzen der Kerzenreste  ...   :denker:  ...  die Töpfe müsste ich noch irgendwo haben. Oh, ich glaube ich fange mal an Wachsreste zu sammeln. Könnte man vielleicht auch Lebensmittelfarbe zum einfärben nehmen? Hat da vielleicht schon mal jemand Erfahrung mit gemacht?

LG
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« Antworten #4 am: Mi, 16. November 2011, 19:56 »

Mannnnoooo, ich hab jetzt voll Lust auch mal Kerzchen zu gießen...wär doch vielleicht auch hübsch zu Weihnachten - ich mag ja so selbstgemachte Geschenke.
Könnte mir tolle Sachen mit getrockneten Gräsern oder so vorstellen...nur doof, dass die brennen...hmmm^^
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Eiswoelfin
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« Antworten #5 am: Fr, 18. November 2011, 20:47 »

Ersteinmal Danke für das Lob :-)
Ich werd weiter herum experimentieren, vielleicht bekomme ich noch ein paar Tricks heraus ^^


Aber nun zu den Antworten:

Zitat
ch hab noch nie Kerzen gegossen und kann überhaupt nicht beurteilen wie leicht oder knifflig das ist, aber ich muss sagen, dass mir deine Kerzen total gut gefallen.
Es ist überhaupt nicht schwer. Die grundsätzlichen Sachen bekommt man schon beim ersten Mal hin. Der Rest ist - denke ich - Spielerei und Übung. Ansonsten braucht man eine halbwegs ruhige Hand, ein bisschen Zeitgefühlt und Geduld, vieeeeeeel Geduld :rolleyes:


Zitat
Tante Edit sagt: du hast noch über 1 Jahr Zeit um das so zu perfektionieren, dass es für nen Workshop reicht   XD XD XD Und den Jahreswechsel feiern wir dann alle mit unserem eigenen Kerzlein.
Den Gedanken hatte ich auch schon  :lol:
Das Problem wird nur sein, daß es recht kuschlig werden dürfte, wenn sich 3-4 Leute gleichzeitig am Herd tummeln, um mit dem Wachs zu spielen. Außerdem muß das Wachs permanent im Wasserbad flüssig gehalten werden und zwar auch nachdem die Kerze an sich fertig ist. Denn beim Aushärten zieht sich das Wachs - wie schon erwähnt - zusammen und die dabei entstehenden "Krater" wollen irgendwie nachgefüllt werden. Wobei dieser Abkühlprozess je nach Umgebungstemperatur schon ein paar Stunden dauern kann. Und ich glaube nicht, daß unsere Küchenfeen begeistert darüber wären, wenn ihr Refugium zu lange gesperrt wäre.
Sobald ich aber eine Alternative zur militanten Küchenbesetzung habe, werde ich den Workshop anbieten  :-]
...
...
Es muß ja nicht partout Kerzengießen oder -ziehen sein... Warmes Wachs läßt sich angeblich gut kneten bzw. modellieren  :denker:
Ich teste das mal bei Gelegenheit.



Zitat
Tante Edit sagt auch noch: was hast du da eigentlich so für Materialkosten gehabt? Mein Gefühl sagt mir, dass es preislich bestimmt nicht mit Industriekerzen mithalten kann, aber was genau einen da erwartet, hab ich keine Ahnung...
Dein Gefühl trügt dich nicht. Mit einem Sammelpack Industriekerzen aus dem Supermarkt komme ich wesentlich günstiger als mit einer Selbstgegossenen; nicht nur von den Kosten sondern auch von der Zeit  ;-)
Wie bei jedem Hobby kann man auch hier natürlich Unsummen in die einzelnen Komponenten und Materialien investieren, wenn man das möchte. Für die grundlegende Ausstattung, wie ich sie mir holte, muß man jedoch nicht all zu tief in die Tasche greifen. Vor allem kann man so etwas wie die Gußformen, Topf, Gläser und Pipette mehrfach verwenden. Außerdem gibt es da noch so etwas das sich "Improvisation" nennt. Und die Dinge, die sich tatsächlich verbrauchen - Wachs, Farben, Dochte -, sind leicht und günstig zu beschaffen.
Grob gerechnet bin ich mit ca. 3 Euronen pro Kerze dabei, bei einem Startpreis von etwa 30 Euro ( you see ). Das wird sich - denke ich - aber noch realtivieren.


Zitat
Als Teenie  habe ich auch mal Kerzen gegossen und auch modelliert   :daumendreh2:   ,aber da ich ausschließlich Wachsreste verwendet hatte, sahen alle irgendwie undefinierbar grau - bunt - schmuddelig aus, außer einer Rosenblüte die ich aus vorwiegend roten Wachsresten herstellte. Als Gußformen nahm ich Joghurtbecher und als Docht diente ein dicker Wollfaden.   :-]   Ich benutzte meine "  Kinderkochtöpfe " zum schmelzen der Kerzenreste  ...   :denker:   ...  die Töpfe müsste ich noch irgendwo haben
Derartige Versuche kenn ich ebenfalls. Die sind bei mir stets in und gern auch auf die Hose losgegangen  :lol:
Deswegen wollte ich es dieses Mal richtig machen *gg*


Zitat
Mannnnoooo, ich hab jetzt voll Lust auch mal Kerzchen zu gießen...wär doch vielleicht auch hübsch zu Weihnachten - ich mag ja so selbstgemachte Geschenke.
Könnte mir tolle Sachen mit getrockneten Gräsern oder so vorstellen...nur doof, dass die brennen...hmmm^^
Vielleicht hilft dir diese Anleitung ein wenig weiter. So wie es aussieht wird der Rand bei den Laternenkerzen nicht mit abgefackelt. Oder du versuchst es mit Gel oder Sand... :denker: ... oder du nimmst ein Glas, füllst dort das Wachs mit samt schmückenden Beiwerk wie im Link beschrieben ein und läßt das Ganze gut aushärten. Anschließend stellst du ein paßgenaues, kleineres Glas in die "Laterne" und füllst dort dann wiederrum wachs ein, dieses Mal jedoch mit samt Docht.
Ist natürlich nur so eine Idee...  :rolleyes:




[Edit vergaß noch:]
Zitat
Oh, ich glaube ich fange mal an Wachsreste zu sammeln. Könnte man vielleicht auch Lebensmittelfarbe zum einfärben nehmen? Hat da vielleicht schon mal jemand Erfahrung mit gemacht?
Gute Frage, nächste bitte...
Ich glaube aber nicht, daß die Lebensmittelfarbe das heiße Wachs über längere Zeit verträgt. Es sind wohlgemerkt 70-80°C, die doch schon ne Weile im Töpflein vor sich hinkochen. Die Lebensmittelfarbe wird es dabei wohl in seine einzelnen Bestandteile zersetzen; ebenso denke ich, daß es auch der Kerze später beim Abbrennen nicht gut tut, wenn da derartige Farben drin stecken.
Andererseits: Versuch macht kluch! Mehr als schief gehen kann es nicht  ;-)
« Letzte Änderung: Fr, 18. November 2011, 20:56 von Eiswoelfin » Gespeichert

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« Antworten #6 am: Fr, 18. November 2011, 23:21 »

Sobald ich aber eine Alternative zur militanten Küchenbesetzung habe, werde ich den Workshop anbieten  :-]

Vielleicht kann ja jemand irgendwo so 2 der elektrischen Kochplatten beschaffen und mitbringen, sodass das Wachsschmelzen auch anderen Orts als in der Küche stattfinden kann. Ich denke da an eine feuerfeste Stelle mit Steckdose - außerhalb des Hauses.  :confused:
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« Antworten #7 am: So, 20. November 2011, 01:10 »

Draußen wirds um diese Jahreszeit vermutlich zu kalt werden, zumindest auf Dauer. Denn je nachdem wie man die Kerze gestalten möchte, ist das nicht in 10 Minuten getan.

Aber wie schon gesagt: mir fällt sicherlich was ein. Hab schon weit schlimmeres versaut *gg*
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« Antworten #8 am: Sa, 26. November 2011, 18:01 »

Huhus...

Ich glaube aber nicht, daß die Lebensmittelfarbe das heiße Wachs über längere Zeit verträgt. Es sind wohlgemerkt 70-80°C, die doch schon ne Weile im Töpflein vor sich hinkochen. Die Lebensmittelfarbe wird es dabei wohl in seine einzelnen Bestandteile zersetzen; ebenso denke ich, daß es auch der Kerze später beim Abbrennen nicht gut tut, wenn da derartige Farben drin stecken.
Andererseits: Versuch macht kluch! Mehr als schief gehen kann es nicht  ;-)

Ich denke schon, dass die meiste Lebensmittelfarbe die Hitze im Topf überlebt, schließlich kann man ja auch gefärbte Kuchen, Muffins oder Kekse backen - und das sind dann eher 180°C. Könnte höchstens sein, dass der Farbton sich ändert. Ein Problem das ich sehe ist eher die Farbart. Farbe auf Wasserbasis wird sich in dem Wachs vermutlich nicht ordentlich lösen und verteilen, Gelfarben sind selten und teuer. Dazu kommt noch, dass die Kerzen ja irgendwann auch abgebrannt werden und ich nicht weiß wie gut es ist die Lebensmittelfarben abzufackeln.
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« Antworten #9 am: Sa, 26. November 2011, 23:43 »

Hmm... Ein guter Punkt!
Es war meinerseits ja auch nur eine Vermutung  :rolleyes:


BTW: Versuch Nummer zwei...


Da muß ich noch viel üben, vor allem Geduld wahren :lol:
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« Antworten #10 am: So, 27. November 2011, 00:45 »

Ich find, die sehen toll aus.  :thumbs1:
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